Schottland: Unglaubliche Landschaften im Norden Großbritanniens
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Die beste Reisezeit, um Schottland zu besuchen, ist der Sommer. Dann ist es auch in dem dort warm, auch wenn die Temperaturen nie allzu hoch steigen. Das Klima verhält sich außerdem sehr schwankend: Heftige Regengüsse können plötzlich auftreten, sind aber auch schnell wieder vorbei. Dann kann die Sonne wieder von einem wolkenlosen Himmel scheinen. Plant man also einen Campingurlaub in Schottland, muss man mit der dortigen Witterung zurechtkommen und sich auf Regen einstellen. Nasse Kleidung sollte kein Problem darstellen. Es gibt aber noch viele andere Möglichkeiten, Schottland-Reisen zu gestalten.
Wer viele Teile des Landes sehen möchte, kann sich für eine Rundreise entscheiden. Man kann beispielsweise im Süden anfangen und dann weiter nach Norden reisen. So lernt man viele unterschiedliche Regionen kennen und kann die Vielfältigkeit des Landes besser begreifen. Für solch eine Reise braucht es allerdings Zeit, wenn man nicht von Ort zu Ort hetzen will. Eine ausgedehnte Rundreise, die in einem entspannten Tempo gemacht wird, kann einige Wochen in Anspruch nehmen. Wer weniger Zeit zur Verfügung hat, kann sich auch eine Region aussuchen, die besonders interessant erscheint. Möchte man vor allem die Kultur Schottlands kennenlernen, kann man sich länger in der Hauptstadt Edinburgh aufhalten. Dort findet sich das typisch schottische Flair: Musikanten im Kilt stehen an Straßenecken und spielen auf dem Dudelsack traditionelle Lieder. Im Herzen der Stadt ragt die Burg mit ihren schroffen Mauern über Edinburgh auf. Sie diente vor Jahrhunderten der Verteidigung vor den Engländern und erzählt noch heute von Schottlands bewegter Geschichte. Diese zeichnet sich an vielen Orten der Stadt ab: Alte Gebäude, Denkmäler und Kirchen zeigen die lange Historie der Stadt. Zur schottischen Atmosphäre gehört auch ein Besuch in einem der Pubs, die meist gut besucht sind. Hier geht es oft laut, aber auch gemütlich zu, und es finden sich viele Gelegenheiten, Einheimische kennenzulernen. Typisch schottisches Essen lässt sich hier auch probieren. Wer besonders experimentierfreudig ist, kann ein Gericht kosten, das aus Schafsinnereien besteht. Solche Eigenheiten sind typisch für diese Region.
Aber nicht nur die Städte ziehen viele Touristen in den Norden Europas, sondern auch die Landschaft. Die schottischen Berge, die Highlands, bieten die Möglichkeit zum Wandern, Radfahren und Klettern. Wer sich auf eine Bergtour begeben möchte, sollte allerdings eine gute Ausrüstung mitnehmen. Gerade für waghalsige oder längere Unternehmungen darf nichts Wichtiges fehlen: Genügend Lebensmittel und Wasser, eventuell Zelt und Kochgeschirr oder Sicherungsseile für Klettertouren gehören zum obligatorischen Stabdard. Ist man allein unterwegs und will man abseits der gängigen Routen wandern, muss man sicherstellen, dass nichts vergessen wurde. Vielleicht dauert es eine Weile, bis man das nächste Dorf erreicht und seine Vorräte auffüllen kann. Kommt man bei seiner Wanderung an die Küsten Schottlands, wird man dort schroffe Steilhänge vorfinden. Diese sehen gerade im Norden des Landes besonders wild und rau aus, wenn die starke Brandung auf die Felsen trifft. Hier bieten sich gute Motive für die, die gern fotographieren. Auch Künstler finden sich hier ab und zu ein, um die wilde Landschaft auf die Leinwand zu bringen.
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